Ich
habe in den letzten Tagen etwas ganz Interessantes festgestellt:
Wenn ich
nachts mit der Brille mit -7/-5.5 unterwegs bin, sehe ich mittlerweile alles
scharf – ausser wenn ich versuche, etwas zu lesen. Das heisst, sehen tue ich es
zwar, sogar scharf, aber mein Gehirn erkennt nicht, was da steht… das fühlt
sich ganz schön schräg an.

Gerade
deswegen mache ich mir einmal mehr Gedanken darüber, inwieweit das Sehen mit
den Augen zusammen hängt und inwiefern der Sehvorgang vom Gehirn bzw. von den
vorhandenen (oder eben nicht-vorhandenen) neuronalen Strukturen beeinflusst
wird. Antwort kann ich darauf leider (noch) keine geben, obwohl ich vermute, es
hängt vielmehr von den Gehirnstrukturen als von den Augen ab.

Wie
dem auch sei: es geht weiter vorwärts, in Minischritten….

Aber
wenn jemand fragt, ob ein Augenarzt meine neue Sehschärfte überprüft bzw.
gemessen hat, merke ich, wie unsicher ich diesbezüglich bin – oder besser
gesagt wie anfällig ich immer noch auf Sätze wie “das ist gar nicht
möglich” bin. Daher vermeide ich einen solchen Sehtest bis auf weiteres.
Erst wenn ich wieder richtig gut sehe und über eine gewisse Zeit stabil bin,
werde ich dies von einem Optiker bestätigen lassen….

Und
als Tüpfelchen auf dem i kann ich dann meinen Führerausweis wieder ändern
lassen ;-)…. man braucht ja schliesslich ein ZIEL !!!