Diejenigen,
die mich kennen, wissen, dass der Morgen so gar nicht meine Jahreszeit ist.
Umso schöner ist es, bereits in den “frühen” Morgenstunden ein
positives Erlebnis zu haben:

Da
sitze ich einmal mehr ziemlich müde an unserer Bar und nippe an einem Espresso,
um die Geister der Nacht zu vertreiben. Wie üblich mache ich währenddessen schön
brav meine Augenübungen, damit die Augenmuskeln geschmeidig werden und
mich dabei unterstützen, eines Tages (hoffentlich schon bald) wieder scharf zu sehen. Wie immer schaue
ich dabei zwischendurch auf die Zeitanzeige an unserem Backofen, der mich von ein
paar Metern Entfernung angrinst. Na ja, meist ist es ein verschwommenes
Leuchten, das ich nicht identifizieren kann. Aber oh Wunder: ich kann
tatsächlich die Uhrzeit lesen: 8.19 Uhr. Leider hielt das Wunder nicht an und war nach ein paar Sekunden verschwunden, aber ICH KONNTE TATSÄCHLICH zum ersten Mal ohne Brille die Uhrzeit am Backofen lesen !!!

Ihr
denkt jetzt vielleicht: “Um 8.19 Uhr möchte ich auch noch zu Hause beim
Kaffee sitzen können”. Ja, da habt ihr Recht: das ist Luxus. Diesen Luxus
habe ich mir 2017 geleistet. Gleichzeitig mit dem Aufbau meiner Selbständigkeit
habe ich mir erlaubt, nebst meiner Weiterbildung zum psychosomatischen Gesundheitscoach viel Zeit
für mich zu nehmen. Es war ein wunderbares Jahr mit viel Zeit für Reflektion, Erkenntnisse und persönliche Weiterentwicklung. Doch alles geht einmal zu Ende, und so habe ich bereits eine
Menge Pläne für nächstes Jahr.

Selbstverständlich
geht auch meine Augenprojekt weiter, denn leider sehe ich noch immer nicht
scharf, obwohl dies eigentlich längst der Fall sein sollte. Aber wie es so
schön heisst: Übung macht den Meister.